Deutsche Airlines - Lufthansa

Airbus A320 in FRA © Andreas Unterberg
Airbus A320 in FRA © Andreas Unterberg

Die Deutsche Lufthansa AG ist die größe deutsche Airline und hat ihren Verwaltungssitz in Köln. Drehkreuze der Airline sind Frankfurt, München und Düsseldorf. Wien, Brüssel und Zürich sind indirekte Drehkreuze für die Codeshare-Fluggesellschaften Brussels Airlines, Swiss und Austrian Airlines. Lufthansa bedient viele Geschäftsfelder und ist in vielen Bereichen ein sogenannter Selbstversorger. So hat Lufthansa eine Reihe von Tochterunternehmen.

Bei Lufthansa gibt es das Meilensammelprogramm "Miles&More", bei dem man bei allen Mitgliedern Flugmeilen sammeln, um sie dann gegen Prämien einzulösen.

Seit dem 01.07.2013 werden große Umstrukturierungen bei der LH vorgenommen. Dabei verschmelzen Lufthansa und Germanwings zur "neuen Germanwings". Nur noch die Flüge von den Basen München und Frankfurt und Langstreckenflüge von Düsseldorf werden von Lufthansa weitergeflogen.

LH Technik in SXF © Andreas Unterberg
LH Technik in SXF © Andreas Unterberg

Subunternehmen

(Stand 08/2015)

Lufthansa Technik AG                                (eigenes Wartungsunternehmen)

LSG Lufthansa Service Holding AG   (eigenes Cateringunternehmen)

Lufthansa Cargo AG                                  (eigenes Luftfrachtunternehmen)

Lufthansa Systems AG                            (eigenes IT-Dienstleistungsunternehmen)

Delvag (eigene Versicherung - Fracht)

Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH (eigene Versicherung- Reise)

Lufthansa Flight Training (eigene Flugschule)

Lufthansa Technical Training GmbH (eigene Mechanikerschule)

Lufthansa City Center Reisebüro GmbH (eigene Reisebürokette)

Lufthansa WorldShop GmbH (eigener Großhandel)

Airlinedaten

Kenngröße Daten
IATA LH
ICAO DLH
Gründung 1926
Vorstandsvorsitzender (CEO) Carsten Spohr
Heimatflughafen Frankfurt/Main
Mitarbeiter ca. 129.424 (2017)
Fluggäste (Jahr) ca. 109,7 Mio. (2016)
Flugziele 235 in 83 Ländern (2014)
LH-Retrojet in SXF © Andreas Unterberg
LH-Retrojet in SXF © Andreas Unterberg

Das Unternehmen wurde 1926 als "Deutsche Luft Hansa" gegründet. Hauptflughafen war damals Berlin-Tempelhof. Von dort aus gingen die ersten Verbindungen nach Erfurt, Zürich (Flugplatz Dübendorf) und Stuttgart (Flugplatz Böblingen). Die ersten Maschinen der Luft Hansa kamen vom Hersteller Junkers. In den folgenden Jahrzehnten wurden Codeshares mit KLM und anderen Airlines aufgebaut und der Flugplan wurde innerhalb Europs und später auch weltweit immer größer. 1951 folgte die Liquidation des Unternehmens durch die Aliirten. Der zweite Weltkrieg brachte den zivilen Luftverkehr ziemlich durcheinander. So musste im Jahr 1945 dann auch sämtlicher Linienverkehr eingestellt werden.  Alle damaligen Crewmitlieder standen nun unter militärischem Einfluss. Zu Beginn der 1950er konnte Lufthansa einen neuen Versuch starten. 1952 wurde die neue Aktiengesellschaft LUFTAG gegründet und der Börsengang wurde erwartet. 1954 erfolgte dann die Umbenennung in den heute noch gebräuchlichen Namen, "Deutsche Lufthansa". Im Jahr 1960 wurde die Boeing 707 von Hamburg via Frankfurt nach New York eingesetzt. Nach den bekannten Typen "Super Constellation" und "Convair", nun der Vorsprung ins Düsenjetzeitalter. 1964 kam die erste Boeing 727 in die Flotte. Erst 1966 kam es dann zu dem schon vorher erwarteten Börsengang. Fortan hieß es "Deutsche Lufthansa AG". Die Airline expandierte immer weiter. 1968 kam die erste Boeing 737 in die Flotte und 1970 folgte schon die erste Boeing 747.

Boeing 737-300 in BRE © Andreas Unterberg
Boeing 737-300 in BRE © Andreas Unterberg

Zu erkennen waren alle Flugzeug an dem markanten dunkelblauben Streifen, der sich einmal längs des Rumpfes zog und dem Kranich auf dem Leitwerk. 1997 stellte Lufthansa den ersten Airbus A310 in Dienst. Der eben erwähnte dunkelblaue Streifen verschwand, als man 1988 ein neues Logo und eine neue Lackierung der Maschinen einführte. Die Corporate Identitfarben waren nun "orange-grau". 1997 gründete Lufthansa die heute größte Luftfahrtallianz mit, die Star Alliance. Noch heute hat jede Mitgliedsairline dieser Allianz ein oder zwei Maschinen der Flotte in einer besonderen Star Alliance Lackierung. In den folgenden Jahren kaufte die Deutsche Lufthansa AG anteilig einige Airlines.

Nach rund 20 Jahren verlängerte man den Kooperationsvertrag für Zubringerflüge mit der Augsburg Airways nicht. Diese stellte daraufhin am 26.10.2013 den Flugbetrieb ein. 2014 war das Jahr der Streiks. Insgesamt 10 Mal  legten die Piloten der Lufthansa ihre Arbeit nieder, teilweise für mehrere Tage. Bei den Streiks ging es hauptsächlich um eine Lohnerhöhung, sowie die Neuregelung des Renteneintrittsalters.

eurowings CRJ700 in DUS © Andreas Unterberg
eurowings CRJ700 in DUS © Andreas Unterberg
  • Tochtergesellschaften  (Stand 06/2025)
  • Lufthansa Cargo (100%)
  • Lufthansa City Line (100%)
  • Lufthansa City Airlines (100%)
  • Air Dolomiti (100%)
  • Eurowings (100%)
  • Eurowings Europe (100%)
  • Discover Airlines (100%)
  • Brussels Airlines (100%)
  • Austrian Airlines (100%)
  • Swiss International (100%)
  • edelweiss (100%)
  • AeroLogic (50%)
  • ITA Airways (41%)
Siegerflieger in FRA © Andreas Unterberg
Siegerflieger in FRA © Andreas Unterberg
Boeing 747-8 Retro-livery in FRA © Andreas Unterberg
Boeing 747-8 Retro-livery in FRA © Andreas Unterberg

Sonderlackierungen

(Stand 06/2025)

Lackierung Reg. Aktiv?
Retrojet D-AIRX -
Retrojet D-AIDV -
Retrojet D-ABYT ja
100 Jahre HH Airport D-AIQW -
Aktion Deutschland hilft D-ALCC -
Expo 2000 D-ABVK -
Fanhansa D-ABVK -
Fanhansa D-ABYO -
Fanhansa D-ABVS -
Fanhansa D-AIDG -
Fanhansa D-AIUD -
Fanhansa D-AIHN -
Siegerflieger D-ABYI -
Little Europe D-ACJH -
50 Jahre Boeing - LH D-ABYH -
100 Years Air Cargo D-ALCC -
LU D-AILU ja
Bayern Sticker D-ABVU -
5Starhansa D-ABYM -
5Starhansa D-AIZX -
Lovehansa D-AINY ja
Die Maus D-AIRY ja
Help Alliance Aircraft D-AIEP ja
600th Airbus Aircraft D-AIEQ ja
1,500th 747 D-ABYP ja

Aktuelle Flotte der Lufthansa

(Stand 6/2025)

Airbus A330 in FRA ©Andreas Unterberg
Airbus A330 in FRA ©Andreas Unterberg
Airbus A380 in FRA © Andreas Unterberg
Airbus A380 in FRA © Andreas Unterberg